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Verwehrt haben wir uns. Vielleicht haben wir es schlichtweg "nur" missachtet. Die Bedeutsamkeit vermessen oder eventuell wollten wir einfach gegen den mainstream sein. Jetzt hat es uns ereilt - wir kamen nicht mehr umher. Das "web2.0" hat uns gefressen: Wir bloggen. Viele Fragen stellen sich uns nunmehr. Bloggt man jetzt täglich? Wöchentlich oder nur wenn man meint der Welt seinen Wahnsinn im Alltag einer Medienagentur preiszugeben? Wer hat das Wort bloggen kreeiert, warum und überhaupt? Schreibt man eher professionell, emotional, flapsig? Achtet man auf die Rechtschreibung? Wenn ja: die Alte oder die Neue? Spricht man in der dritten Person oder nicht?
Wie dem auch sei - spannend ist es allemal. Je länger wir darüber nachdenken - JA es ist schlichtweg so, dass der tägliche Wahnsinn nach draussen muss. Wir wollen uns damit nicht selbst therapieren, denn das würde beinhalten das es uns belastet oder kränklich macht. Nein ganz und gar nicht - vielmehr belächeln wir uns selbst mit unseren selbst angeeigneten postraumatischen Stresssyndromen und hektischen Lebensweisen, die zwangsweise über die Jahre entstanden. Also lassen wir die Worte fließen, Gott und die Welt an unserem Alltag teilhaben. Vielleicht wird man uns mögen - vielleicht lieben. Ja so könnte es werden. Wie gesagt - es erwarten uns spannende Nächte vor weissen Monitoren mit herrlichen Schreibblockaden und anregenden Kontakten. |